Wie erkennt man Hautkrebs?
Veränderungen an der Haut sollten nie ignoriert werden. Wenn ein Muttermal plötzlich anfängt, sich in Form, Farbe oder Größe zu verändern, ist Vorsicht geboten. Besonders auffällig sind Flecken, die unregelmäßig gerändert sind, mehrere Farbtöne aufweisen oder rasch wachsen. Auch Juckreiz, Bluten oder Schmerzen an einer Stelle können Warnzeichen sein.
Viele wissen, dass helle Haut ein höheres Risiko für Hautkrebs birgt, doch auch Menschen mit dunklerer Hautfarbe können betroffen sein. Die Vorstellung, dass nur Sonnenbrand oder intensive UV-Bestrahlung gefährlich sind, ist zu einfach. Selbst bei wenig Sonneneinwirkung kann sich Hautkrebs entwickeln – oft an Stellen, die kaum dem Licht ausgesetzt sind.
Ein heller Hautkrebs, wie das sogenannte Basalzellkarzinom, zeigt sich oft als glänzender, durchscheinender Fleck, der manchmal wie eine Wunde aussieht, die nicht verheilt. Ein weißer Hautkrebs – meist ein Plattenepithelkarzinom – kann als rauer, schuppiger Fleck auftreten, der sich entzündet oder nässt. Beide Formen sind meist heilbar, wenn sie früh erkannt werden.
Die einfachste Regel: Sei achtsam gegenüber deiner Haut. Einmal im Jahr einen Dermatologen aufzusuchen, kann lebensrettend sein – besonders, wenn es in der Familie bereits Fälle von Hautkrebs gab. Selbstuntersuchung im Spiegel, etwa nach dem Duschen, hilft, Veränderungen früh zu bemerken.
Denke daran: Früherkennung ist der beste Schutz. Wenn dir etwas an deiner Haut ungewöhnlich vorkommt, sprich frühzeitig mit einem Arzt. Besser einmal zu viel nachfragen als zu spät.
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