Lungenhochdruck: Das steckt hinter der Erkrankung
Viele Menschen denken bei dem Begriff Bluthochdruck sofort an den klassischen hohen Blutdruck, den der Hausarzt am Arm misst. Doch beim sogenannten Lungenhochdruck (medizinisch: pulmonale Hypertonie) handelt es sich um ein ganz eigenes Krankheitsbild. Hierbei ist der Druck speziell im Lungenkreislauf krankhaft erhöht, was das Herz stark belasten kann.
Wer unter Lungenhochdruck leidet, bemerkt im Alltag oft schleichende Veränderungen. Das typischste Symptom ist eine zunehmende Atemnot, die zunächst bei körperlicher Anstrengung wie Treppensteigen auftritt, später aber auch in Ruhezeiten spürbar wird. Zudem führt die Verengung der Blutgefäße in der Lunge zu einer deutlich verminderten körperlichen Leistungsfähigkeit, ständiger Müdigkeit und manchmal auch zu Schwindelanfällen.
Da der rechte Teil des Herzens das Blut gegen diesen hohen Druck durch die Lunge pumpen muss, arbeitet es dauerhaft unter Höchstlast. Ohne rechtzeitige Diagnose und gezielte Behandlung kann dies zu einer dauerhaften Herzschwäche führen. Eine frühzeitige Abklärung beim Facharzt ist daher entscheidend, um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.
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