In welchen Süßigkeiten verstecken sich Insekten?

Überraschung im Süßigkeitentütchen: Viele kennen das Gefühl – man greift zur Lieblingsknabberei, und erfährt dann, dass sie vielleicht gar nicht so pflanzlich ist, wie gedacht. Tatsächlich finden sich in einigen bekannten Süßigkeiten Stoffe, die aus Insekten stammen. Nicht, dass ganze Käfer in der Tüte lauern, aber Farbstoffe aus Insekten sind in der Lebensmittelindustrie durchaus üblich.

Ein prominentes Beispiel ist Cochenille – ein roter Farbstoff, gewonnen aus der Lärchenplattlaus. Dieser wird oft verwendet, um Lebensmittel leuchtend rot einzufärben. Deshalb taucht er beispielsweise in Trolli Saure Glühwürmchen auf, die durch ihre knallrote Farbe auffallen. Auch bei M&Ms – vor allem in den roten Exemplaren – kommt der Farbstoff zum Einsatz. Wer also rot liebt, isst möglicherweise unbewusst Insektenreste.

Auch andere beliebte Süßigkeiten enthalten tierische Zusatzstoffe. Kinder Schoko-Bons und die bunten Kakaolinsen von Milka nutzen ähnliche Farbextrakte, um ihre verlockende Optik zu erzeugen. Selbst Müllermilch Kirsch-Banane oder Mentos Gum Full Fruit können betroffen sein – besonders, wenn intensive Farben im Spiel sind.

Die gute Nachricht: In der EU muss jeder Inhaltsstoff deklariert sein. Auf der Zutatenliste taucht der Farbstoff dann als „E120“ oder „Cochenille“ auf. Wer auf Nummer sicher gehen will, schaut einfach genauer hin – gerade bei besonders grellen Süßigkeiten. Wer pflanzlich bleiben möchte, findet heute auch viele Alternativen mit pflanzlichen Farbstoffen.

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