Wie kalt sollte es im Schlafzimmer sein?

Die Frage, ob 15 Grad im Schlafzimmer zu kalt sind, beschäftigt viele – besonders in der kalten Jahreszeit. Die gute Nachricht: 15 Grad sind zwar kühl, aber meist noch im vertretbaren Bereich, vorausgesetzt, man hat eine warme Decke und geeignete Schlafbekleidung.

Experten empfehlen eine Schlafzimmertemperatur zwischen 16 und 19 Grad. Diese kühlere Umgebung unterstützt den natürlichen Einschlafprozess, da der Körper sich nachts etwas abkühlt. Wer bei 15 Grad schläft, sollte jedoch darauf achten, dass er sich nicht friert – vor allem die Füße sollten warm bleiben. Wer mit kalten Füßen ins Bett geht, schläft oft schlechter, weil der Körper länger braucht, um die optimale Kerntemperatur zu erreichen.

Wirklich problematisch wird es erst unter 12 Grad: So tiefe Temperaturen können gesundheitliche Risiken bergen, besonders für ältere Menschen oder Personen mit geschwächtem Kreislauf. Langfristig kann die Kälte den Körper überlasten und das Immunsystem beeinträchtigen.

Im Sommer kann die ideale Temperatur etwas höher liegen – bis zu 22 Grad gelten dann als angenehm. Wichtig ist immer das eigene Wohlbefinden: Jeder Mensch hat ein leicht unterschiedliches Kälteempfinden. Wer unsicher ist, kann einfach mit verschiedenen Temperaturen experimentieren – vielleicht mithilfe eines Zimmersensors – und schauen, bei welcher Temperatur er am besten schläft.

Am Ende zählt: Wer sich nachts wohlfühlt, gut einschläft und erholt aufwacht, hat seine persönliche Schlaf-Temperatur gefunden – egal, was das Thermometer genau anzeigt.

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