Drei Stunden Schlaf – reicht das wirklich?
Die meisten Erwachsenen brauchen sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht, um fit zu bleiben. Doch eine Studie, über die unter anderem Brigitte.de berichtete, wirft die Frage auf: Könnte weniger Schlaf ausreichen?
Einige Menschen behaupten, mit nur drei bis dreieinhalb Stunden Schlaf klarzukommen – und fühlen sich dabei sogar ausgeruht. Laut einer Untersuchung könnte ein spezieller Trick dabei helfen, den Schlaf so effizient zu machen, dass vierinhalb Stunden genügen. Doch was steckt dahinter?
Der sogenannte „Polyphasische Schlaf“ – also das Aufteilen des Schlafs auf mehrere Phasen über den Tag – wird oft als Lösung genannt. Anhänger dieser Methode schlafen etwa dreimal vierzig Minuten, statt eine lange Nachtruhe einzuhalten. Das klingt verlockend, besonders für Berufstätige mit vollem Alltag.
Experten warnen jedoch: Für die meisten Menschen ist dieser Rhythmus nicht gesund langfristig. Drei Stunden Nachtschlaf sind für die breite Bevölkerung zu wenig. Der Körper braucht ausreichend Tiefschlaf- und REM-Phasen, um sich zu regenerieren. Wer dauerhaft unter fünf Stunden schläft, riskiert Konzentrationsschwäche, Stimmungsschwankungen und gesundheitliche Probleme.
Die genannten Studien, die auf „weniger Schlaf genügt“ hindeuten, beziehen sich oft auf Einzelpersonen mit seltenen Genvarianten – nicht auf den Durchschnittsmenschen. Wer also mit drei Stunden auskommt, ist eher die Ausnahme als die Regel.
Ein gesunder Lebensstil beginnt mit gutem Schlaf. Wer sich übermüdet fühlt, sollte lieber auf seinen Körper hören – statt auf Trends oder Hacks setzen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.