Ist eine Ablation am Herzen riskant?
Die Frage, ob eine Ablation „schlimm“ ist, stellen viele Patienten – vor allem, wenn Vorhofflimmern diagnostiziert wurde. Die gute Nachricht: Der Eingriff gilt heute als sicher und wird routinemäßig in vielen Kliniken durchgeführt.
Die meisten Ablationen verlaufen ohne größere Komplikationen. Dennoch wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es auch hier ein gewisses Risiko. Doch ernsthafte Probleme treten selten auf. Die Wahrscheinlichkeit liegt deutlich unter fünf Prozent, je nach Art der Ablation und individueller Gesundheit sogar noch niedriger.Am häufigsten sind dabei Probleme im Leistenbereich, wo der Katheter in die Vene eingeführt wird. Dort kann es zu Blutergüssen, Schwellungen oder selten zu einer Rissbildung in der Gefäßwand kommen. Doch selbst dann: Die meisten dieser Nebenwirkungen sind gut behandelbar und heilen meist ohne Folgen aus.
Sehr selten – das betrifft weniger als ein Prozent der Fälle – können schwerwiegendere Komplikationen wie ein Herzbeuteltamponade oder ein Schlaganfall auftreten. Doch Kardiologen sind auf solche Fälle vorbereitet, und die Prozedur wird ständig weiterentwickelt, um das Risiko noch weiter zu minimieren.
Die Ablation kann die Lebensqualität deutlich verbessern – besonders bei Patienten, die unter starken Beschwerden durch Vorhofflimmern leiden oder bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken. Viele führen nach dem Eingriff ein beschwerdefreieres Leben, oft mit weniger oder gar keiner Medikation.Wenn der Arzt die Ablation empfiehlt, wird er auch die persönlichen Risiken genau abwägen. In den meisten Fällen überwiegen die Vorteile deutlich.
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