Warum Vitamin-D-Mangel gesundheitliche Folgen haben kann
Ein Mangel an Vitamin D ist keine Seltenheit – besonders in den Wintermonaten, wenn die Sonne wenig scheint und wir uns meistens im Haus aufhalten. Doch viele unterschätzen, wie wichtig dieses Vitamin für den Körper ist. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Aufnahme von Calcium, das wiederum unerlässlich für stabile Knochen ist.
Fehlt Vitamin D über einen längeren Zeitraum, kann der Körper nicht genug Calcium aus der Nahrung verwerten. Die Folge: Die Knochen beginnen, an Festigkeit zu verlieren. Das RKI weist darauf hin, dass ein anhaltender Mangel letztlich zu einer Entkalkung der Knochen führen kann. Besonders bei Kindern kann dies zu Rachitis, einer Erkrankung mit Knochenverformungen, führen. Bei Erwachsenen spricht man dann von Osteomalazie – also der Knochenweichheit.
Doch die Auswirkungen beschränken sich nicht nur auf das Skelett. Studien deuten darauf hin, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel auch mit Müdigkeit, Muskelschwäche und einer geschwächten Immunabwehr einhergehen kann. Besonders betroffen sind oft Menschen mit wenig Sonnenexposition, ältere Personen oder jene mit dunklerer Haut, da sie das Vitamin D aus der Sonne weniger effizient bilden.
Die gute Nachricht: Ein Mangel lässt sich oft leicht ausgleichen. Regelmäßiger Aufenthalt im Freien, vor allem an der frischen Luft und mit etwas Hautkontakt zur Sonne, hilft dem Körper, Vitamin D selbst zu produzieren. Bei Bedarf können auch Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein – am besten nach Rücksprache mit dem Arzt.
Kleine Vorsorge kann hier viel bewirken. Denn gesunde Knochen sind Grundlage für ein aktives und beschwerdefreies Leben – bis ins hohe Alter.
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