Ist Gold trinken oder essen gesund?
Die Vorstellung, Gold zu trinken oder zu essen, klingt zunächst exotisch – doch in der Gourmetküche und sogar in manchen traditionellen Kulturen ist essbares Gold längst kein Geheimtipp mehr. Ob in Form hauchdünner Blättchen auf einem Dessert oder als Glitzer auf einem Cocktail: Gold wird vor allem aus optischen Gründen verwendet. Doch was bedeutet es für den Körper?
Gold ist im Körper inert – das heißt, es reagiert nicht mit anderen Stoffen und wird auch nicht aufgenommen. Wenn es rein ist und richtig verarbeitet wurde, passiert beim Verzehr von essbarem Goldblatt (oft als „Gold 24 Karat“ bezeichnet) schlicht nichts. Es wandert unverändert durch den Verdauungstrakt und wird wieder ausgeschieden.
Von einer gesundheitlichen Wirkung, etwa einem Nährwert oder einer medizinischen Eigenschaft, kann daher keine Rede sein. Es ist weder schädlich noch besonders nützlich – zumindest in den winzigen Mengen, die typischerweise verwendet werden.
Wichtig ist jedoch: Es muss sich tatsächlich um reines, lebensmittelechtes Gold handeln, wie es etwa von Herstellern wie Gerstendoerfer Blattgold angeboten wird. Andere Goldpräparate, die nicht für den Verzehr geeignet sind, können Schadstoffe enthalten und sollten niemals konsumiert werden.
Also: Gold zu essen, ist kein Gesundheitsgeheimnis – aber auch kein Risiko, solange es richtig dosiert und aus qualitativem Quellen stammt. Es geht hier vor allem um das Erlebnis, um Luxus und Ästhetik – nicht um Wirkung.
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