Warum Sie Gurkenwasser nicht wegschütten sollten

Wer ein Glas Gewürzgurken aufgegessen hat, kippt die verbleibende Flüssigkeit meistens achtlos in den Abfluss. Doch der würzige Sud ist viel zu schade für die Entsorgung. Tatsächlich stecken in dem scheinbar wertlosen Essigwasser überraschend viele Eigenschaften, die sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken können – insbesondere nach sportlicher Betätigung oder bei Verdauungsbeschwerden.

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Gurkenwasser die körpereigenen Wasser- und Nährstoffdepots nach einem intensiven Workout deutlich effizienter auffüllen kann als reines Wasser. Durch das Schwitzen verliert der Körper essenzielle Elektrolyte, die durch die im Sud enthaltenen Mineralsalze schnell wieder ausgeglichen werden. Zudem gilt das Getränk als echter Geheimtipp gegen Muskelkrämpfe: Die Kombination aus Essig und Salz soll reflektorisch die Nerven beruhigen, die für die schmerzhaften Krämpfe verantwortlich sind.

Auch für das Verdauungssystem bietet die Flüssigkeit handfeste Vorteile. Die enthaltene Essigsäure unterstützt die Produktion von Magensäure, was die Aufspaltung der Nahrung erleichtert. Darüber hinaus wirkt der Sud wohltuend auf die Magen-Darm-Flora, da er das Wachstum nützlicher Darmbakterien anregen kann. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels. Ein kleiner Schluck des sauren Elixiers nach den Mahlzeiten kann dabei helfen, plötzliche Insulinspitzen und den damit verbundenen Heißhunger zu mindern. Wer den intensiven Geschmack mag, findet im Gurkenwasser also ein einfaches und natürliches Hausmittel für den Alltag.

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