Kann man hinter Glas einen Sonnenbrand bekommen?

Die Sonne scheint, die Fenster sind offen – aber sitzt man im Auto oder am Schreibtisch vor dem Fenster, ist man wirklich vor Sonnenbrand geschützt? Die Antwort ist nicht ganz einfach. Normales Glas, wie es in Häusern oder Autos verbaut ist, hält zwar einen Großteil der UV-B-Strahlen ab, die für direkten Sonnenbrand verantwortlich sind. Doch UV-A-Strahlen dringen durch Glas hindurch – und das hat Auswirkungen auf die Haut.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass hohe Dosen an UV-A-Strahlung, besonders bei längerer Einwirkung, tatsächlich zu einer der Haut führen können. Es handelt sich dabei nicht um eine „gesunde Bräune“, wie nach einem Tag am Strand, sondern um eine Reaktion der Haut auf schädliche Strahlung. Diese kann langfristig und Schädigungen verursachen, selbst wenn kein klassischer Sonnenbrand mit Rötung oder Schmerz auftritt.

Im Alltag ist die Gefahr, hinter einer Scheibe schwer zu verbrennen, relativ gering – besonders bei kurzen Aufenthalten. Doch wer viel Zeit am Fenster verbringt, etwa als Berufskraftfahrer oder im Homeoffice direkt an der Terrassentür, sollte nicht ganz auf Schutz verzichten. Auch hier kann sich über die Jahre eine zeigen, besonders an Händen oder Armen.

Die Message ist klar: Auch hinter Glas ist die Haut nicht vollständig vor UV-Strahlung geschützt. Wer langfristig etwas für seine Haut tun will, sollte auch im Auto oder am Fenster an Sonnenschutz denken – besonders an klaren, sonnigen Tagen.

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