Ernährung im Islam: Was bedeutet Halal und Haram?

Die religiösen Speisevorschriften spielen für viele Musliminnen und Muslime eine zentrale Rolle im Alltag. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Halal, den erlaubten Nahrungsmitteln, und Haram, den verbotenen Speisen und Getränken.

Zu den streng verbotenen Lebensmitteln gehört an erster Stelle Schweinefleisch sowie sämtliche daraus gewonnenen Erzeugnisse wie Schweineschmalz oder Speck. Diese finden sich manchmal unvermutet als Geschmacksverstärker oder Fettbasis in Suppen, Fertigsaucen und Backwaren. Ebenso ist der Konsum von Alkohol, Blut und Aas im Islam nicht gestattet.

Bei erlaubten Fleischarbeiten wie Rind, Lamm oder Huhn kommt es zudem auf die richtige Schlachtung an: Das Fleisch muss aus einer rituellen Schlachtung (Schächten) stammen. Bestandteile aus nicht entsprechend geschächteten Tieren gelten ebenfalls als nicht erlaubt. Wer beim Einkaufen auf Nummer sicher gehen möchte, achtet daher auf entsprechende Gütesiegel oder liest die Zutatenliste genau durch.

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