Wie lange hält ein Sonnenbrand an?

Ein Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern sichtbar meist auch mit einer roten, gereizten Haut verbunden. Diese Rötung tritt meist bereits ein bis zwei Stunden nach der Sonnenexposition auf und erreicht ihren Höhepunkt nach etwa 12 bis 24 Stunden. In der Regel bleibt die Haut rund 72 Stunden lang rot und empfindlich. In dieser Zeit spürt man oft ein Brennen, Spannungsgefühl oder sogar leichte Schwellungen.

Ab dem dritten Tag beginnt der Körper mit der Regeneration. Oft löst sich die oberste Hautschicht ab – das ist ein natürlicher Prozess, bei dem der Körper die geschädigten Zellen loswird. Die Schälung kann bis zu einer Woche andauern, bis die neuen, gesunde Hautzellen vollständig nachgewachsen sind.

Was hilft in dieser Zeit? Kühle Kompressen, feuchtigkeitsspendende Cremes wie Eucerin After Sun Lotion oder auch Aloe Vera-Gel können Linderung bringen. Wichtig ist, die betroffenen Stellen in den nächsten Tagen vor weiterer Sonne zu schützen – am besten mit leichter Kleidung und hohem Lichtschutzfaktor. Auch viel Wasser trinken unterstützt die Haut von innen bei der Regeneration.

Vorbeugen ist besser als heilen: Selbst an bewölkten Tagen ist die UV-Strahlung oft stark genug, um die Haut zu schädigen. Regelmäßiger Sonnenschutz mit passendem LSF und ausreichend Zeit im Schatten verhindern nicht nur kurzfristigen Sonnenbrand, sondern langfristig auch vorzeitige Hautalterung oder gesundheitliche Folgen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen