Kann Kaffee Angst auslösen?

Vielen Menschen gibt Kaffee den nötigen Schwung für den Tag – doch nicht immer wirkt sich das beliebte Getränk positiv auf das Befinden aus. Einige fühlen sich nach dem Kaffeegenuss nervös, unruhig oder sogar ängstlich, obwohl sie eigentlich nur eine Tasse getrunken haben.

Die Ursache dafür liegt teilweise in unseren Genen. Untersuchungen zeigen, dass Koffein bei bestimmten Menschen eine angstauslösende Wirkung haben kann, besonders wenn sie über eine spezielle genetische Veranlagung verfügen. Bei diesen Personen wird Koffein langsamer abgebaut, wodurch es länger im Körper wirkt und die Nervenzellen stärker stimuliert. Das kann zu Herzklopfen, zitternden Händen oder einem beklemmenden Gefühl führen – Symptome, die leicht mit Angstattacken verwechselt werden.

Interessant ist, dass nicht alle Kaffeetrinker davon betroffen sind. Während der eine problemlos mehrere Tassen verträgt, kann schon ein kleiner Espresso beim anderen Unbehagen auslösen. Es hängt also stark vom individuellen Stoffwechsel ab – und davon, wie der Körper Koffein verarbeitet.

Wenn du merkst, dass Kaffee dich unruhig macht oder dein Puls sich beschleunigt, könnte es sinnvoll sein, die Menge zu reduzieren oder auf entkoffeinierte Alternativen umzusteigen. Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle: Je später am Tag, desto stärker kann sich Koffein auf die innere Ruhe auswirken.

Letztendlich ist Kaffee kein pauschales „gut“ oder „schlecht“ – es kommt darauf an, wie dein Körper darauf reagiert. Aufmerksamkeit gegenüber den eigenen Signalen ist oft der beste Ratgeber.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen