Unkraut natürlich mit Backpulver bekämpfen

Wer im Garten auf chemische Mittel verzichten möchte, greift oft zu Hausmitteln – und Backpulver ist dabei eine interessante Option. Viele fragen sich: Kann man damit wirklich Unkraut vernichten? Die Antwort lautet: Ja, in manchen Fällen durchaus. Backpulver wirkt vor allem in Fugen, auf Wegen oder an Stellen, wo Pflanzen wirklich nicht erwünscht sind.

Die Wirkung beruht darauf, dass das Pulver den pH-Wert im Boden vorübergehend verändert und das Milieu für Unkraut ungünstig macht. Es trocknet die Pflanzen langsam aus, besonders wenn es direkt auf das Unkraut gestreut oder mit Wasser vermischt und als Sprühflüssigkeit aufgetragen wird. Ein Vorteil: Im Gegensatz zu chemischen Herbiziden belastet es den Gartenboden nicht auf Dauer.

So geht’s: Einfach etwas Backpulver aus der Küche nehmen, es trocken auf Unkraut in Pflasterfugen streuen oder mit Wasser verrühren und mit einer Sprühflasche gezielt auf unerwünschte Pflänzchen sprühen. Bei stärkerem Befall kann die Behandlung nach einigen Tagen wiederholt werden.

Wichtig ist jedoch: Backpulver wirkt nicht wie ein Totalherbizid und ersetzt nicht jede Maßnahme auf Flächen mit vielen Beeten. Denn bei empfindlichen Pflanzen in der Nähe sollte man vorsichtig sein – auch sie können beeinträchtigt werden. Am besten ist es, das Mittel punktgenau einzusetzen.

Wer natürliche Methoden bevorzugt, findet in Backpulver ein einfaches, leicht verfügbares Hilfsmittel. Es mag keine Wunder vollbringen, aber für gelegentliches Unkraut zwischen Steinen ist es eine saubere, schonende Lösung – und das ganz ohne Gift.

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