Der Einschlag, der die Welt veränderte

Vor rund 66 Millionen Jahren veränderte ein einzelner Moment die Geschichte der Erde. Ein Asteroid von geschätzten 14 Kilometern Durchmesser stürzte mit ungeheurer Wucht auf die heutige Halbinsel Yucatán in Mexiko. Die Stelle dieses verheerenden Einschlags ist heute als Chicxulub-Krater bekannt – ein Name, der untrennbar mit dem Ende der Dinosaurier verbunden ist.

Die Kraft der Explosion war unfassbar: Tausende Male stärker als die größte Atombombe, die je gezündet wurde. Der Aufprall löste gewaltige Brände, gewaltige Tsunamis und eine globale Klimakatastrophe aus. Staub und Gesteinspartikel verdunkelten die Sonne für Jahre, Pflanzen konnten nicht mehr wachsen, und die Nahrungskette brach zusammen. Die Dinosaurier – bis dahin die beherrschende Lebensform – hatten keine Chance.

Zwar überlebten einige kleinere Tiere, darunter frühe Säugetiere und Vögel, doch das Zeitalter der Saurier war endgültig vorbei. Lange war unklar, wo genau dieser Einschlag stattfand. Erst in den 1990er Jahren fanden Geologen genügend Hinweise – unter anderem eine ringförmige Struktur unter der Erdoberfläche –, um den Ursprungsort zu bestätigen: den Chicxulub-Krater, der heute unter Sedimenten und dem Meer verborgen liegt.

Heute gilt dieser Krater als lebendiges Zeugnis einer planetaren Katastrophe. Er erinnert daran, wie verletzlich das Leben auf der Erde sein kann – und wie sehr das Schicksal manchmal vom Himmel kommt.

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