Was bei Vorhofflimmern auf dem Teller fehlen sollte
Bei Vorhofflimmern kommt es auf die richtige Ernährung an – nicht um das Herz zu heilen, aber um es zu entlasten und weitere Belastungen zu vermeiden. Eine Ernährungsweise, die besonders gut für das Herz ist, ist die mediterrane Kost. Sie basiert auf viel frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, mageren Milchprodukten und bevorzugt Fisch statt Fleisch. Diese Lebensmittel liefern wertvolle Nährstoffe und fördern die Herzkreislauf-Gesundheit.
Was dagegen besser vermieden werden sollte: zu viel Salz. Studien zeigen, dass eine salzreiche Ernährung das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen kann. Salz führt zu einem höheren Blutdruck, was wiederum das Herz stärker belastet und Rhythmusstörungen begünstigen kann. Deshalb gilt: Auf verarbeitete Lebensmittel wie Tiefkühlpizzen, Fertigsuppen oder Knabberartikel besser verzichten – sie enthalten oft verstecktes Salz.
Auch Alkohol und übermäßiger Kaffeegenuss können bei empfindlichen Menschen das Herz „aus dem Takt“ bringen. Während moderate Mengen bei manchen verträglich sind, kann bereits ein Glas Wein oder eine Tasse Kaffee bei anderen zu Herzrasen führen. Besonders bei bestehendem Vorhofflimmern ist hier Vorsicht angebracht.
Ein weiterer Tipp: Auf fettreiche, schwer verdauliche Mahlzeiten am Abend verzichten. Diese können das Herz zusätzlich belasten, besonders in Ruhephasen. Wer stattdessen leichte Kost wählt, tut sich und seinem Herz etwas Gutes.
Die Ernährung allein kann Vorhofflimmern nicht heilen – aber mit kleinen, bewussten Änderungen lässt sich viel für ein stabileres Herzgefühl tun.
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