Was passiert, wenn man Zink und Magnesium zusammen einnimmt?

Die gleichzeitige Einnahme von Zink und Magnesium ist in der Regel unbedenklich und gut verträglich. Beide Mineralstoffe spielen wichtige Rollen im Körper – Magnesium unterstützt beispielsweise die Muskelfunktion und das Nervensystem, während Zink für eine gesunde Immunabwehr und die Wundheilung sorgt. Viele Menschen fragen sich, ob sich die beiden Nährstoffe in der Aufnahme im Darm gegenseitig behindern könnten. Glücklicherweise gibt es keine Hinweise darauf, dass übliche Dosierungen von Zink und Magnesium sich negativ beeinflussen.

Im Gegenteil: Da beide Stoffe oft in Kombination in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind, hat sich gezeigt, dass sie problemlos zusammen eingenommen werden können. Der Körper nimmt sie effizient über den Darm auf, vorausgesetzt, sie werden in sinnvollen Mengen zugeführt. Bei extrem hohen Dosen von Zink über einen längeren Zeitraum könnte es zwar zu einer Beeinträchtigung der Aufnahme anderer Spurenelemente kommen – das betrifft aber nicht die gewöhnliche Kombination mit Magnesium in empfohlenen Mengen.

Dennoch ist es ratsam, die täglichen Bedarfe nicht unnötig zu überschreiten. Die empfohlene Zufuhr liegt bei erwachsenen Frauen bei etwa 7–10 mg Zink und 300 mg Magnesium pro Tag, bei Männern etwas höher. Eine ausgewogene Ernährung liefert meist genug davon – bei erhöhtem Bedarf, etwa in Stressphasen oder bei bestimmten Erkrankungen, kann eine Supplementierung sinnvoll sein.

Fazit: Zink und Magnesium zusammen einzunehmen ist sicher und oft sogar sinnvoll, solange man sich an die empfohlenen Dosierungen hält. Bei Unsicherheit sollte man jedoch immer einen Arzt oder Apotheker konsultieren.

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