Der gefährlichste Dino der Urzeit?

Wenn man an die gefährlichsten Dinosaurier denkt, fällt oft der Name Spinosaurus. Er galt als einer der größten Fleischfresser seiner Zeit – noch mächtiger als der berühmte T-Rex. Mit einer Länge von bis zu 15 Metern und einem charakteristischen segelartigen Rücken war er ein wahrer Koloss. Doch was ihn besonders gefährlich machte, waren seine spitzen Krallen und seine Fähigkeit, sowohl an Land als auch im Wasser zu jagen.

Der Spinosaurus lebte vor über 90 Millionen Jahren im heutigen Nordafrika, wo sich damals weite Flussläufe und Sümpfe erstreckten. Fossilienfunde deuten darauf hin, dass er ein ausgezeichneter Schwimmer war – ein seltener Vorteil unter den großen Raubsauriern. Mit seinen langen Kiefern, gefüllt mit nadelspitzen Zähnen, konnte er Fische fangen, aber vermutlich auch andere Dinosaurier angreifen, wenn es nötig war.

Seine Krallen, manche so lang wie ein Lineal, dienten nicht nur der Verteidigung, sondern wahrscheinlich auch beim Erlegen seiner Beute. Ein solcher Angriff muss furchteinflößend gewirkt haben – kein Wunder, dass der Spinosaurus heute als einer der schlimmsten, also gefährlichsten, Dinosaurier gilt.

Wissenschaftler entdecken noch immer neue Arten, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis vielleicht ein noch größerer oder tödlicherer Dino ans Licht kommt. Doch bis dahin bleibt der Spinosaurus ein beängstigender Vertreter der Urzeit, der unsere Fantasie beflügelt – nicht nur in Museen, sondern auch in Dokumentationen wie jener von ARD alpha, die immer wieder faszinierende Einblicke in die Welt der Dinosaurier bietet.

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