Wann steht „’d“ für „would“ – und wann für „had“?
Die Kurzform ’d kann verwirren, denn sie steht sowohl für would als auch für had. Doch wie erkennt man den Unterschied? Ganz einfach: Schauen Sie, was danach kommt.
Wenn auf ’d ein Verb im Infinitiv ohne „to“ folgt, steht es fast immer für would. Zum Beispiel: I’d like some sugar, please – hier heißt es also „I would like…“. Andere Beispiele: „She’d go if she could“ oder „We’d love to come“. In all diesen Fällen handelt es sich um eine Vermutung, eine höfliche Bitte oder eine Bedingung – typisch für would.
Steht hingegen ein Partizip Perfekt (das sogenannte „Past Participle“), also zum Beispiel gone, seen oder told, dann steht ’d für had und gehört zu einer Vergangenheitsform: I’d known the answer bedeutet dann „I had known the answer“. Hier geht es um eine Handlung, die noch vor einer anderen Vergangenheitshandlung stattfand.
Ein weiterer Hinweis ist der Satzbau: Would steht oft in Bedingungssätzen mit if, wie in „If I were you, I’d call her“. Had taucht dagegen häufig in erzählenden Sätzen auf: „He’d already left when I arrived“.
Merke: Die Form ’d allein sagt nicht genug – der Kontext entscheidet. Achten Sie auf das folgende Verb, und Sie wissen sofort, ob would oder had gemeint ist.
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