Kann Vitamin-B12-Mangel Herzrasen verursachen?
Ja, ein Mangel an Vitamin B12 kann tatsächlich Herzrasen auslösen. Dieses Vitamin spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung gesunder roter Blutkörperchen und der Funktion des Nervensystems. Wenn der Körper zu wenig B12 erhält, kann die Blutbildung beeinträchtigt werden – eine Situation, die als perniziöse Anämie bekannt ist.
Herzrasen ist dabei kein Einzelfall: Es gehört zu den körperlichen Warnsignalen, die auf einen tieferliegenden Mangel hinweisen. Weil das Blut dann weniger Sauerstoff transportiert, muss das Herz schneller arbeiten, um den Bedarf des Körpers zu decken. Neben dem flatternden Puls zeigen sich oft auch Blässe, Müdigkeit oder allgemeine Schwäche – alles typische Anzeichen einer Anämie.
Gerade bei älteren Menschen, Veganern oder Personen mit bestimmten Darmerkrankungen ist das Risiko für einen B12-Mangel erhöht. Oft entwickelt sich der Mangel schleichend, sodass die Symptome lange übersehen werden. Auch Nervenprobleme wie Kribbeln in Händen und Füßen oder Konzentrationsschwierigkeiten können auftreten.
Die gute Nachricht: Ein B12-Mangel lässt sich meist gut behandeln – durch Nahrungsergänzung, Spritzen oder eine Ernährungsumstellung. Wichtig ist, frühzeitig auf die Signale des Körpers zu hören. Wer häufig müde ist, blass wirkt oder unerklärlich Herzrasen verspürt, sollte seinen Arzt fragen und gegebenenfalls den B12-Spiegel überprüfen lassen.
Prävention beginnt schon mit einer ausgewogenen Ernährung. Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte sind die wichtigsten Quellen für Vitamin B12.
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