Der Unterschied zwischen Salatgurke und Essiggurke
Wer im Supermarkt vor dem Gemüseregal steht und später durch die Konservenabteilung schlendert, fragt sich vielleicht: Sind Salatgurken und Essiggurken eigentlich das gleiche Gemüse? Die kurze Antwort lautet: Nein, es handelt sich um unterschiedliche Sorten, auch wenn sie biologisch eng miteinander verwandt sind.
Der Hauptunterschied liegt in der Sortenwahl und der Art des Anbaus. Die klassische Salatgurke, oft auch Schlangengurke genannt, zeichnet sich durch ihre beachtliche Länge und eine glatte Schale aus. Sie wird für den kommerziellen Handel meistens geschützt in Gewächshäusern angebaut. Da sie sehr wasserreich ist und ein mildes Aroma besitzt, eignet sie sich hervorragend für den frischen Verzehr im Salat oder als Snack zwischendurch.
Essiggurken oder Gewürzgurken hingegen haben einen ganz anderen Ursprung. Sie werden aus sogenannten Einlegegurken hergestellt. Diese Früchte sind von Natur aus deutlich kleiner, haben oft eine warzige Schale und wachsen im Gegensatz zur Salatgurke überwiegend im Freiland. Frisch vom Feld gepflückt schmecken sie eher bitter und sind sehr fest. Ihr typisches, beliebtes Aroma entfalten sie erst durch das Einlegen in einen kochenden Sud aus Essig, Wasser, Salz und verschiedenen Gewürzen wie Dill, Senfkörnern oder Zwiebeln. Durch diese Konservierung werden sie knackig und säuerlich-pikant.
Neben diesen beiden Vertretern gibt es in der Küche übrigens noch weitere Varianten wie die Schmorgurke, die eine dickere Schale besitzt und traditionell warm zubereitet wird. Am Ende bestimmt also der Verwendungszweck, welche Gurke auf dem Teller landet.
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