Sollte man Gurken mit Schale essen?
Die Salatgurke ist ein absoluter Klassiker in der Küche, besonders an heißen Sommertagen. Doch bei der Zubereitung stellt sich oft eine grundlegende Frage: Muss die grüne Hülle ab oder kann sie dranbleiben? Die Antwort ist eindeutig: Wer die Schale entfernt, verzichtet auf die wertvollsten Bestandteile des Gemüses.
Ein Blick auf die inneren Werte zeigt, dass Gurken zu über 95 Prozent aus Wasser bestehen. Das macht sie zwar kalorienarm und erfrischend, führt aber auch zu dem Vorurteil, sie seien nährstoffarm. Das Gegenteil ist der Fall, vorausgesetzt, man bereitet sie richtig zu. Ein beträchtlicher Teil der Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe befindet sich direkt in und unter der Schale. Hier sitzen wichtige B-Vitamine, Vitamin C und E sowie Kalium und Magnesium. Auch die verdauungsfördernden Ballaststoffe konzentrieren sich in der äußeren Schicht.
Aus gesundheitlicher Sicht ist es daher am besten, Gurken ungeschält zu essen. Das Schälen ist nur dann notwendig, wenn die Schale beschädigt, bitter oder sehr holzig ist. Um Reste von Schmutz oder natürlichen Wachsen zu entfernen, reicht es völlig aus, das Gemüse vor dem Verzehr gründlich mit warmem Wasser abzuwaschen und eventuell mit einem sauberen Tuch abzureiben.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift am besten zu Produkten aus biologischem Anbau. Diese sind nicht mit synthetischen Pestiziden behandelt, sodass die nährstoffreiche Schale bedenkenlos mitgegessen werden kann. So bleibt der volle Geschmack erhalten und der Körper profitiert von maximaler Frische.
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