Wann ist Kaffee am gesündesten?
Ein guter Morgen beginnt für viele mit einer Tasse Kaffee – und das könnte gesünder sein, als lange gedacht. Eine aktuelle Studie der Tulane University in New Orleans zeigt: Wer morgens Kaffee trinkt, hat ein geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Noch wichtiger: Das Gesamtsterberisiko sinkt im Vergleich zu Menschen, die den ganzen Tag über Kaffee konsumieren oder gar keinen trinken.
Die Forscher beobachteten über mehrere Jahre hinweg die Kaffeegewohnheiten Tausender Teilnehmer und stellten fest, dass die gesundheitlichen Vorteile besonders bei Frühstückstrinkern am deutlichsten waren. Die optimale Zeit scheint demnach die erste Hälfte des Vormittags zu sein, bevor der Körper beginnt, natürlich wacher zu werden. Trinkt man Kaffee zu spät am Tag, kann das den Schlaf stören – und das wiederum wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus.
Aber nicht nur der Zeitpunkt zählt. Auch die Art der Zubereitung und die Menge spielen eine Rolle. Die Studie belegt, dass drei bis fünf Tassen pro Tag – am besten ohne viel Zucker – den größten Nutzen bringen. Interessant: Egal ob entkoffeiniert oder nicht, der Effekt blieb ähnlich. Das deutet darauf hin, dass andere Inhaltsstoffe wie Antioxidantien eine wichtige Rolle spielen könnten.
Wer also seinen Kaffee genießt, sollte ihn am besten morgens trinken – ohne Übertreibung, aber regelmäßig. So wird der tägliche Genuss nicht nur zum Wohlfühlmoment, sondern kann langfristig sogar zur Gesundheit beitragen.
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