Wann kommt der Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören?

Vielen Menschen wird erst im Laufe der Zeit bewusst, wie sehr das Rauchen ihren Körper belastet. Der Zeitpunkt, an dem man wirklich nicht mehr rauchen will, kommt oft erst, wenn der Körper erste Warnsignale sendet – etwa Atemnot, ständiger Husten oder einfach das Gefühl, nicht mehr fit zu sein. Doch es gibt auch positive Meilensteine, die Mut machen.

Bereits nach einem Jahr zeigt sich, wie stark sich der Körper regenerieren kann. Herz-Kreislauf-System und Lunge finden nach rund zwölf Monaten ohne Zigaretten wieder zu einem normalen Rhythmus. Wer hustend durch die ersten Wochen kämpft, wird oft belohnt: Die Lungenfunktion verbessert sich spürbar.

Ein besonders wichtiger Meilenstein ist das fünfte Jahr. Ab dann hat das Risiko für einen Herzinfarkt sich dem von Menschen angenähert, die nie geraucht haben. Diese Zahl wirkt auf viele wie ein Aha-Erlebnis – es lohnt sich also wirklich, durchzuhalten.

Manche beschließen, mit dem Rauchen aufzuhören, nach einer Krankheit oder weil ein geliebter Mensch auf sie eingeredet hat. Andere tun es leise, aus Eigenantrieb – weil sie merken, dass sie mehr vom Leben wollen, als was eine Zigarette zu bieten hat. Wann auch immer dieser Moment kommt: Es ist nie zu spät, um anzufangen.

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