Warum fühle ich mich manchmal so benommen?

Es kann beunruhigend sein, wenn einem plötzlich schwindelig oder benommen wird – besonders, wenn man gerade nichts Besonderes gemacht hat. Doch diese Empfindung ist häufig harmlos und hat ganz alltägliche Ursachen.

Eine der häufigsten Gründe ist Dehydrierung. Wenn Sie zu wenig trinken, verringert sich Ihr Blutvolumen. Das bedeutet, dass Ihr Gehirn weniger Sauerstoff und Nährstoffe erhält. Schon ein leichter Flüssigkeitsmangel – etwa nach einer langen Nacht oder bei warmer Witterung – kann zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und eben diesem typischen Schwankschwindel führen.

Ein weiterer häufiger Schuldiger: zu niedriger Blutzucker. Vor allem, wenn Sie lange nichts gegessen haben, kann der Körper nicht genügend Energie bereitstellen. Das Gehirn ist auf eine stetige Zufuhr von Glukose angewiesen. Fehlt diese, reagiert es mit Benommenheit, Zittern oder sogar Schwächegefühl. Wer morgens ohne Frühstück aus dem Haus geht oder lange zwischen den Mahlzeiten wartet, kennt das vielleicht.

Aber auch Stress, schnelle Bewegungen oder ein plötzlicher Aufstehen können kurzfristig für Schwindel sorgen. Wer regelmäßig oder besonders stark benommen ist, sollte dennoch einen Arzt aufsuchen, um ernsthafte Ursachen wie Herz- oder Nervenprobleme auszuschließen.

Meist hilft aber schon ein großes Glas Wasser und eine kleine, nahrhafte Mahlzeit, um sich wieder stabil und klar im Kopf zu fühlen.

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