Warum juckt der Sonnenbrand?

Wer schon einmal einen Sonnenbrand hatte, kennt das unangenehme Gefühl: Die Haut brennt, wird rot – und später beginnt sie oft zu jucken. Doch was steckt dahinter? Der Juckreiz ist eine direkte Folge der Entzündung, die durch die UV-Strahlung ausgelöst wird. Die Hautzellen werden geschädigt, was den Körper veranlasst, verstärkt Durchblutung und Reparaturmaßnahmen zu starten.

Der Juckreiz ist ein Zeichen der Heilung.

Obwohl das Kribbeln lästig sein kann, ist es eigentlich ein gutes Zeichen. Es zeigt an, dass der Körper die beschädigte Haut regeneriert. Dabei wird alte, geschädigte Haut abgestoßen und durch neue Zellen ersetzt. Gleichzeitig trocknet die oberste Hautschicht durch die Entzündung stärker aus – was den Juckreiz zusätzlich verstärken kann.

Um die Haut zu entlasten, hilft kühle Kompressen, Feuchtigkeitscremes mit Aloe Vera oder spezielle After-Sun-Produkte. Wichtig ist, die betroffene Stelle nicht zu kratzen, um Infektionen oder weitere Reizungen zu vermeiden. Auch viel Flüssigkeit von innen unterstützt die Regeneration.

Am besten verhindert man Sonnenbrand von vornherein: Regelmäßiger Sonnenschutz, ausreichende Kleidung und der Aufenthalt im Schatten – besonders zwischen 11 und 15 Uhr – schützen effektiv. Wer trotzdem zu viel Sonne abbekommen hat, sollte die Haut sanft pflegen und ihr Zeit zur Erholung geben.

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