Warum Kerzen nach innen brennen – und wie man es vermeidet
Wenn dicke Kerzen nur für kurze Zeit angezündet werden, kann es passieren, dass sie nach innen brennen. Statt gleichmäßig zu schmelzen, bleibt der Rand hart, während sich die Flamme zentral tiefer in die Kerze frisst. Das führt dazu, dass Wachs unnütz bleibt und die Kerze im Laufe der Zeit immer schwerer anzuzünden ist.
Ein weiteres Problem ist das einseitige Abbrennen des Dochtes. Wenn der Docht nur auf einer Seite herunterbrennt, kann die Flamme seitlich abkippen. Hier hilft es, den Docht vorsichtig mit einem sauberen, metallenen Werkzeug – etwa einer Zange – zur Seite zu biegen, damit er wieder gerade steht. Wichtig: Das sollte nur bei kaltem Wachs und mit großer Vorsicht geschehen, um sich nicht zu verbrennen.
Zugluft spielt ebenfalls eine große Rolle. Böen oder Luftzug aus Fenstern, Türen oder Lüftungsschächten lassen die Flamme unruhig flackern und führen zu ungleichmäßigem Abbrennen. Stellen Sie die Kerze deshalb immer an einen geschützten Ort, am besten auf eine stabile, ebene Unterlage fernab von Luftströmen.
Um das Innenbrennen zu verhindern, gilt eine einfache Regel: Zünden Sie dicke Kerzen immer lange genug an – mindestens so lange, bis sich die geschmolzene Wachsschicht bis zum Rand erstreckt. Bei einer neuen Kerze kann das bis zu einer Stunde dauern. So bildet sich eine gleichmäßige Schmelzfläche, und das Wachs wird effizient genutzt.
Mit etwas Aufmerksamkeit lässt sich die Lebensdauer jeder Kerze deutlich verlängern – und das flackernde Licht bleibt angenehm ruhig.
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