Was bedeutet „eklig“ auf Deutsch?

Das Wort „eklig“ gehört zu denen, die man schnell im Alltag hört – besonders, wenn etwas besonders unangenehm, schmutzig oder abstoßend wirkt. Doch was genau bedeutet es, und welche Synonyme gibt es, um es je nach Situation treffender auszudrücken?

Im Grunde beschreibt „eklig“ alles, was körperliche oder emotionale Abneigung hervorruft. Egal ob es um verschimmeltes Brot, eine schleimige Berührung oder ein unmoralisches Verhalten geht – das Wort passt oft. Doch die deutsche Sprache bietet zum Glück viele Nuancen.

Zum Beispiel kann man statt „eklig“ auch „ekelhaft“ oder „widerlich“ sagen – beides sehr gebräuchlich und leicht stärker im Ausdruck. „Scheußlich“ klingt etwas dramatischer, passt aber gut in formellen oder emotional aufgeladenen Kontexten. Wer es schärfer mag, greift zu „abscheulich“ oder „widerwärtig“, was schon moralische Verurteilung mitschwingen lässt.

Interessant ist auch das französische Lehnwort „degoûtant“, das vor allem in der Umgangssprache vorkommt und jugendlicher wirkt. Ebenso „Ekel“ als Substantiv – „Das ist voller Ekel!“ – drückt spontane Abneigung aus.

Und dann gibt’s noch „ekelerregend“, eine präzise, wenn auch etwas formell klingende Variante. Sie betont, dass etwas aktiv Ekel auslöst, statt nur „einfach ekelig“ zu sein.

So simpel das Wort „eklig“ klingt – seine Synonyme zeigen, wie vielschichtig Empfindungen in der deutschen Sprache ausgedrückt werden können. Je nach Situation wählt man besser widerlich, scheußlich oder eben einfach: eklig.

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