Warum kommt die Echtzeit-Überweisung nicht an?
Wenn eine Echtzeit-Überweisung nicht ankommt, liegt das oft nicht an einem technischen Fehler – sondern an Sicherheitsregeln der Bank. Viele Institute setzen nämlich ein täglicher Höchstbetrag für Echtzeit-Zahlungen, um Betrugsfälle zu verhindern. Wird dieser Betrag überschritten, scheitert die Überweisung – auch wenn genug Geld auf dem Konto ist.
Ein typisches Zeichen dafür ist, wenn bereits mehrere Echtzeit-Überweisungen am selben Tag funktioniert haben, die nächste aber plötzlich nicht durchgeht. Dann lohnt es sich, den Überblick über die bisher getätigten Zahlungen zu behalten. Bei manchen Banken liegt das Limit bei nur 1.000 oder 2.000 Euro pro Tag. Andere erlauben mehr, setzen aber trotzdem eine Obergrenze.
Auch die Art der Überweisung spielt eine Rolle: Echtzeit-Überweisungen landen innerhalb von Sekunden bis zehn Minuten auf dem Empfängerkonto – aber nur, wenn alle Systeme mitspielen. Manchmal stört auch eine falsche Kontonummer oder ein fehlender Gläubiger-Identifikator, besonders bei Lastschriften. Doch in den meisten Fällen mit plötzlichem "Aus" nach mehreren erfolgreichen Zahlungen ist das Tageslimit der Grund.
Was tun? Am besten direkt die eigene Bank kontaktieren – oft lässt sich das Limit für einen besonderen Anlass kurzfristig erhöhen. Alternativ kann man die Überweisung als normale SEPA-Überweisung tätigen, die etwas länger dauert, aber keine solchen Beschränkungen kennt. Wichtig ist: Immer prüfen, ob die Zahlung tatsächlich fehlgeschlagen ist oder nur verzögert wird.
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