Darum lieber nicht direkt morgens Kaffee trinken

Der Morgen beginnt für viele mit einer Tasse Kaffee – doch das könnte kontraproduktiv sein. Kurz nach dem Aufstehen steigt das körpereigene Cortisol ohnehin stark an. Dieses Hormon macht wach, aktiviert den Körper und hilft, in den Tag zu starten. Genau hier liegt das Problem: Wer direkt morgens Kaffee trinkt, versetzt den Körper in noch größere Alarmbereitschaft.

Ein starker Anstieg von Cortisol und Koffein gleichzeitig kann den natürlichen Rhythmus stören. Studien zeigen, dass Koffein morgens einen signifikanten Anstieg des Stresshormons verstärkt – und dieser Effekt hält bis zu sechs Stunden an. Das bedeutet: Der Körper bleibt länger im Stressmodus, was auf Dauer zu Erschöpfung, Nervosität und sogar Schlafstörungen führen kann.

Die Lösung? Warten Sie mit dem Kaffee, bis Ihr natürlicher Wachmacher etwas nachlässt – meist zwischen 9 und 10 Uhr. Dann hilft die Tasse Kaffee tatsächlich, wo sie soll: bei der Konzentration, ohne das hormonelle Gleichgewicht zu stören. Besonders wer ohnehin unter Stress leidet, könnte von dieser kleinen Umstellung viel zurückgewinnen.

Ein gesunder Start in den Tag bedeutet nicht immer, was wir gewohnt sind. Manchmal reicht eine kleine Änderung – wie das Aufschieben der ersten Tasse Kaffee – aus, um sich deutlich besser zu fühlen.

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