Ist 19 Grad im Schlafzimmer zu kalt?

Nein, 19 Grad sind keineswegs zu kalt – im Gegenteil: Diese Temperatur liegt im idealen Bereich für einen erholsamen Schlaf. Viele Menschen fragen sich, ob es nicht zu kühl sein könnte, besonders im Winter. Doch die Wahrheit ist: Unser Körper braucht es zum Einschlafen leicht frisch.

Während der Nacht sinkt die Körpertemperatur von selbst – besonders gegen 2 Uhr morgens erreicht sie ihren tiefsten Punkt. Um diesen natürlichen Rhythmus zu unterstützen, sollte das Schlafzimmer kühl sein. Die optimale Temperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad. Bei dieser Hitze schläft man nicht nur schneller ein, sondern bleibt auch länger in der tiefen, erholsamen Schlafphase.

Wer unter 19 Grad im Zimmer friert, sollte lieber auf eine wärmere Decke oder dünne Schlafbekleidung setzen, statt die Heizung hochzudrehen. Denn zu warme Räume stören den Schlaf, führen zu Unruhe und nächtlichem Schwitzen. Besonders im Winter ist es sinnvoll, vor dem Zubettgehen kurz aber gründlich zu lüften – so kommt frische, kühle Luft ins Zimmer, ohne dass es zugig wird.

Ein Raumthermometer hilft, die perfekte Schlafumgebung zu finden. Wer regelmäßig zwischen 16 und 19 Grad liegt, tut seinem Körper und Geist etwas Gutes. Und wer meint, es sei zu kalt, sollte sich fragen: Ist es wirklich die Temperatur – oder einfach die Gewohnheit, zu warm zu schlafen?

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