Welcher Fisch ist unbedenklich zu essen?
Bei der Auswahl von Fisch auf dem Teller wird vielen bewusst: Nicht alle Arten kann man ohne schlechtes Gewissen genießen. Während einige Fischarten stark überfischt oder vom Aussterben bedroht sind, gibt es glücklicherweise auch solche, die nachhaltig und verantwortungsvoll gefangen oder gezüchtet werden.
In Deutschland und Mitteleuropa zählen einige heimische Fische zu den unbedenklichen Wahlmöglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise Karpfen, Forelle, Seehecht und Scholle. Diese Arten sind regional gut verfügbar – besonders wenn sie aus kontrollierten Gewässern oder artgerechter Zucht stammen. Auch der Seeaal, sofern er aus nachhaltigen Beständen stammt, kann in Maßen genossen werden.
Die Vielfalt an Fischen in unseren heimischen Seen und Flüssen ist groß, und viele dieser Arten sind stabil genug, um sie verantwortungsvoll zu nutzen. Wer auf Regionalität achtet und auf Fangmethoden und Herkunft achtet, trägt automatisch zum Schutz der Meere und Gewässer bei. Besonders in Bio-Läden oder beim vertrauenswürdigen Fischhändler um die Ecke lässt sich leicht herausfinden, wo der Fisch herkommt und wie er gefangen wurde.
Ein Tipp: Achten Sie auf Siegel wie das vom Marine Stewardship Council (MSC) oder regionale Qualitätszeichen. Diese helfen, den Überblick zu behalten und fördern gleichzeitig umweltfreundliche Fischerei. So schmeckt der Fisch nicht nur gut – er tut auch gut.
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