Warum Koffer in Folie eingewickelt werden – und warum es riskant sein kann
Am Flughafen sieht man sie häufig: Koffer, die komplett in eine transparente Folie gehüllt sind. Viele Reisende lassen ihr Gepäck dort extra einwickeln, um es vor Diebstahl und unsichtbaren Griffen zu schützen. Die Idee dahinter ist verständlich – die Folie soll als Schutzschild gegen Langfinger dienen und verhindern, dass Unberechtigte heimlich in den Koffer greifen oder Schmuggelware unbemerkt hineinschmuggeln.
Doch das scheinbare Plus an Sicherheit hat auch eine Kehrseite. Einige Flughäfen raten sogar davon ab, den Koffer einzuwickeln. Warum? Weil die Sicherheitskontrollen unter Umständen die Folie aufschneiden müssen, um den Inhalt zu überprüfen. Und nicht immer wird sie danach ordentlich verschlossen. Das kann am Zielflughafen zu unangenehmen Überraschungen führen – etwa wenn der Koffer offen ankommt.
Zudem kann die Folie beim Transport reißen, besonders bei großer Hitze oder bei hohem Druck. Dann ist der Schutz dahin, ohne dass man es sofort merkt. Und: Wenn ein Koffer eingewickelt ist, kann das zusätzliche Gebühren verursachen – manche Airlines verlangen dafür extra Geld.
Letztlich ist die Folie kein Garant für Sicherheit. Besser: einen robusten Koffer mit soliden Schlössern verwenden, wichtiges Gepäck ins Handgepäck packen und sich nicht allein auf eine Plastikhülle verlassen. Die beruhigende Optik täuscht manchmal nur vor, was sie verspricht.
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