Wie lässt sich ein Tremor beruhigen?

Ein Zittern der Hände – medizinisch als Tremor bekannt – kann im Alltag stark einschränken. Besonders beim Schreiben, Essen oder Halten von Gegenständen wird die Betroffenheit spürbar. Bei vielen Menschen ist dies Ausdruck eines sogenannten essentiellen Tremors, einer meist harmlosen, aber belastenden Erkrankung, die oft mit dem Alter zunimmt oder auch vererbt sein kann.

Glücklicherweise gibt es wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Wie der Wiener Mediziner Dr. Siegfried Meryn erklärt, kommen zur Linderung häufig Betablocker zum Einsatz. Eigentlich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt, haben diese Medikamente eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem – und damit auch auf das Zittern. Wer regelmäßig ein solches Präparat einnimmt, bemerkt oft schon nach kurzer Zeit, dass alltägliche Handgriffe wieder leichter fallen.

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jeder Tremor gleich ist. Eine genaue Abklärung durch einen Arzt ist daher unerlässlich, um die richtige Therapie zu finden. Bei manchen Patienten helfen Betablocker langfristig, bei anderen sind zusätzliche Maßnahmen nötig. Doch bereits die Einnahme eines geeigneten Medikaments kann die Lebensqualität deutlich verbessern.

Wer unter ungewöhnlichem Zittern leidet, sollte sich nicht damit abfinden. Mit der richtigen Diagnose und Behandlung lässt sich das Symptom oft gut in den Griff bekommen.

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