Was trinken bei Speiseröhrenentzündung?

Bei einer Entzündung der Speiseröhre, oft ausgelöst durch wiederholten Säurereflux, leiden viele unter brennenden Schmerzen hinter dem Brustbein – dem sogenannten Sodbrennen. Die Schleimhaut der Speiseröhre ist empfindlich und kann durch die aggressive Magensäure langfristig geschädigt werden, besonders wenn diese immer wieder nach oben gelangt.

Um die Beschwerden zu lindern, ist die Wahl des richtigen Getränks wichtig. Stilles Wasser gilt als eine der besten Optionen. Es hilft, die Magensäure im Speiseröhrenbereich zu verdünnen und schneller in den Magen zurückzuspülen. Dadurch wird die reizende Wirkung auf die angeschlagene Schleimhaut verringert.

Auch ungesüßte Kräutertees, etwa aus Fenchel, Kamille oder Schafgarbe, können beruhigend wirken. Sie fördern die Verdauung und schützen die Schleimhäute mild. Manche schwören auch auf kühle Milch, die eine schützende Schicht auf der Speiseröhre bilden und die Säure kurzfristig neutralisieren kann. Allerdings sollte Milch nicht bei allen helfen – bei manchen kann sie die Säureproduktion im Magen sogar anregen.

Wichtig ist, große Mengen auf einmal zu vermeiden. Besser sind kleine, regelmäßige Schlucke. Ganz meiden sollte man hingegen kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol, Zitrus- und Fruchtsäfte, da sie die Schleimhaut zusätzlich reizen.

Wer häufig unter Sodbrennen leidet, sollte langfristig mit dem Arzt abklären, was die Ursache ist. Denn nur so lässt sich dauerhaft etwas bewirken – nicht nur beim Trinken, sondern auch bei der Ernährung und Lebensweise.

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