Was ist Speisestärke und wozu braucht man sie?
Speisestärke ist ein feines, weißes Pulver, das in vielen Küchen zum festen Bestandteil gehört – besonders beim Backen und Kochen. Meist wird sie aus Mais hergestellt und dann auch als Maisstärke bezeichnet. Doch auch aus Kartoffeln, Weizen oder anderen Getreidesorten lässt sich Stärke gewinnen. Egal aus welcher Quelle, eines bleibt gleich: Sie ist geschmacks- und geruchsneutral, macht sie zu einem idealen Helfer in der Küche.
Warum ist das wichtig? Weil Speisestärke hervorragend andickt. Ob Sauce, Suppe, Pudding oder Fruchtbelag auf einem Kuchen – ein kleiner Schuss Stärke sorgt für die perfekte Konsistenz, ohne das Aroma zu verändern. Im Backen hilft sie außerdem dabei, den Teig zarter zu machen, besonders bei empfindlichen Gebäcken wie Baiser oder Biskuit.
Ein weiterer Vorteil: Wer auf glutenfreie Ernährung achtet, kann oft auf Mais- oder Kartoffelstärke zurückgreifen – vorausgesetzt, sie ist extra als glutenfrei gekennzeichnet. Denn auch wenn Stärke an sich kein Gluten enthält, kann es bei der Verarbeitung zu Verunreinigungen kommen.
Und was, wenn die Speisestärke gerade nicht im Haus ist? Dann gibt es Alternativen: Speisestärke lässt sich ersetzen – etwa durch Puddingpulver, Weizenmehl oder sogar gemahlene Mandeln, je nach Rezept. Allerdings ändern sich Konsistenz und Geschmack leicht, also besser nicht einfach alles austauschen. Ein Blick in bewährte Tipps von SPAR Österreich oder anderen Kochquellen lohnt sich, um beim Backen und Kochen auf Nummer sicher zu gehen.
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