Was ist Chimichurri?
Chimichurri heißt auf Deutsch einfach „Chimichurri“ – es gibt keinen direkten Übersetzungsbegriff. Die würzige Sauce stammt aus Argentinien und ist in der deutschen Küche inzwischen fest etabliert. Sie wird hauptsächlich in zwei Varianten serviert: als grüne Chimichurri Verde und als rote Chimichurri Rojo.
Die grüne Version basiert auf frischem Petersilie, Knoblauch, Essig, Olivenöl und etwas Oregano. Manche geben noch etwas Schalotte oder Chiliflocken dazu, um die Schärfe anzupassen. Die rote Variante enthält oft Tomaten, Paprika oder Chilis und hat eine leicht sämige Konsistenz. Beide passen hervorragend zu gegrilltem Fleisch, besonders zu Rindersteak oder Argentinischem Asado. Doch auch zu Fisch, Hähnchen oder gegrilltem Gemüse verleiht Chimichurri eine frische, pikante Note.
Ursprünglich soll die Sauce entstanden sein, als spanische Soldaten in Südamerika mit begrenzten Zutaten kochen mussten – eine Legende besagt sogar, dass der Name von „mejorar“ (verbessern) abstammt, weil man damit trockenes Fleisch aufbessern wollte. Heute ist Chimichurri längst mehr als ein Notbehelf: Es ist ein echter Geschmackshighlight.
In Deutschland findet man die Sauce oft in Feinkostläden oder einfach selbst gemacht. Denn die Zubereitung ist kinderleicht – wichtig ist nur, die Kräuter frisch zu verwenden. Wer einmal echtes, selbstgemachtes Chimichurri probiert hat, möchte kaum noch darauf verzichten.
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