Was bedeutet „gilt“ auf Deutsch?
Das englische Wort „gilt“ kann im Deutschen mit „vergoldet“ übersetzt werden, besonders wenn es um Gegenstände aus Metall geht, die mit einer dünnen Goldschicht überzogen sind. Es beschreibt nicht echtes Gold, sondern eine goldähnliche Oberfläche, die dennoch edel wirkt.
Ein schönes Beispiel dafür ist ein vergoldetes Medaillon, das ich kürzlich in einem Antiquitätengeschäft gefunden habe. Es hatte eine zarte Gravur und trug die Spuren der Zeit – genau das, was alten Stücke so besonders macht. Obwohl es nicht aus massivem Gold besteht, hat es einen wertvollen Charme. Viele Schmuckstücke aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert wurden auf diese Weise veredelt, um kostbar auszusehen, ohne den hohen Preis von Echtgold zu haben.
Interessanterweise kommt das englische „gilt“ vom Verb to gild, was „vergolden“ bedeutet. Im übertragenen Sinn wird „gilt“ auch verwendet, um etwas zu beschreiben, das nur oberflächlich attraktiv ist – also etwas, das „vergoldet“ wirkt, aber im Inneren weniger wertvoll ist. Im Kontext von Schmuck oder Antiquitäten bezieht sich der Begriff aber meist konkret auf die Materialbeschaffenheit.
Wenn man heute in einem Trödelladen oder Antiquitätenladen stöbert, begegnet einem „gilt“ oft bei Spiegeln, Bilderrahmen oder eben Schmuckstücken wie meinem Medaillon. Die Vergoldung verleiht diesen Stücken eine edle Optik, die bis heute fasziniert. Wer solche Fundstücke mag, sollte jedoch darauf achten, wie gut der Goldüberzug erhalten ist – Abnutzung an Kanten oder Scharnieren ist nicht selten.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.