Was hilft gegen Wadenkrämpfe? Die besten Tipps abseits von Magnesium

Fast jeder kennt das Gefühl: Ein plötzlicher, stechender Schmerz schießt in die Wade, meistens mitten in der Nacht. Der erste Gedanke greift dann oft zu Magnesium-Tabletten. Doch was kann man tun, wenn das Mineral nicht sofort wirkt oder gerade nicht zur Hand ist? Es gibt einige effektive Akutmaßnahmen und Hausmittel, die den Muskel schnell wieder entspannen.

Im Moment des Krampfes ist die richtige Bewegung entscheidend. Ein sanftes Ausschütteln der Beine oder vorsichtiges Umhergehen kann bereits erste Linderung verschaffen. Noch wirkungsvoller ist das gezielte Dehnen: Ziehen Sie im Sitzen oder Stehen die Fußspitze des betroffenen Beins langsam in Richtung des Schienbeins. Dadurch wird der verkrampfte Muskel mechanisch in die Länge gezogen und gezwungen, lockerzulassen.

Neben Bewegung ist Wärme ein echter Geheimtipp gegen die schmerzhafte Muskelverhärtung. Eine warme Dusche, bei der das Wasser über die Wade läuft, oder eine auf die Stelle gelegte Wärmflasche fördern die Durchblutung. Die Wärme signalisiert dem Nervensystem, dass der Muskel sich entspannen darf. Wer zu Krämpfen nach dem Sport neigt, kann auch auf Wechselduschen setzen, um die Gefäße zu stärken.

Nicht zuletzt spielt der Flüssigkeitshaushalt eine zentrale Rolle. Oft entstehen Krämpfe schlicht durch einen Mangel an Wasser und Elektrolyten nach dem Schwitzen. Ein großes Glas Mineralwasser oder eine Saftschorle kann präventiv Wunder wirken. Wer diese einfachen Tricks kombiniert, bringt die Muskulatur schnell wieder zur Ruhe.

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