Wann ist Schluss mit der Schwüle?
Endlich etwas Abkühlung – viele sehnen sich gerade danach, wenn schwüle Tage die Luft schwer machen. Doch wann wird es eigentlich wirklich angenehmer? Die Schwüle hängt nicht nur von der Temperatur ab, sondern vor allem von der relativen Luftfeuchte. Je wärmer die Luft, desto weniger Feuchtigkeit braucht es, bis sich das schwüle Gefühl einstellt.
Bereits bei 20 Grad Celsius fühlt sich die Luft mit einer Feuchtigkeit von 78 % schwül an. Bei 25 Grad reicht schon eine Luftfeuchte von über 60 % aus, um unangenehm zu wirken. Bei 30 Grad genügen mehr als 45 %, und bei sengenden 35 Grad macht bereits eine Feuchte von 35 % die Hitze schwer erträglich. Der Körper kann dann kaum noch über die Haut abkühlen – man schwitzt, ohne dass die Feuchtigkeit verdunstet.
Die gute Nachricht: Sobald kühlere, trockenere Luftmassen eintreffen, lässt das drückende Empfinden nach. Oft bringt ein Windwechsel oder ein Gewitter Erleichterung, da die Feuchtigkeit aus der Luft verschwindet. Wer die Schwüle meidet, achtet am besten auf die Kombination aus Temperatur und relativer Luftfeuchte – beides zeigt die Wettervorhersage meistens an.
Also: Geduld zahlt sich aus. Irgendwann bricht die schwüle Phase ab – und macht frischerem, angenehmerem Wetter Platz.
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