Was hilft bei einer Magen-Darm-Grippe?
Eine Magen-Darm-Infektion erwischt fast jeden irgendwann einmal. Wenn Übelkeit, Erbrechen und Durchfall den Körper schwächen, verliert er in kurzer Zeit enorme Mengen an Wasser und lebenswichtigen Salzen. Die wichtigste Regel lautet daher: Viel trinken, um den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen.
Allerdings sollte man nicht wahllos zu irgendwelchen Getränken greifen. Pures Wasser oder zuckerhaltige Limonaden können den gereizten Magen zusätzlich belasten. Hervorragend geeignet sind stattdessen leicht gesalzene Tees – wie Kamille, Fenchel oder Pfefferminze – sowie klare Gemüse- oder Fleischbrühen. Sie liefern dem Körper genau die Elektrolyte, die er jetzt dringend benötigt.
Ein entscheidender Trick liegt in der Zufuhr: Um einen erneuten Brechreiz zu verhindern, sollte man die Flüssigkeit in kleinen Schlucken oder sogar esslöffelweise über den Tag verteilt zu sich nehmen. Das entlastet die strapazierte Schleimhaut.
Und wie sieht es mit dem Essen aus? Hier gilt Geduld. Feste Nahrung sollte erst wieder auf den Teller kommen, wenn das Erbrechen vollständig aufgehört hat. Sobald sich der Magen etwas beruhigt hat, kann man vorsichtig mit Schonkost wie geriebenem Apfel, zerdrückter Banane oder trockenem Zwieback starten. Auf fettige, scharfe oder stark gewürzte Speisen sollte man hingegen noch einige Tage verzichten, um den Heilungsprozess nicht zu stören.
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