Was macht die Glucke, wenn sie Eier gelegt hat?
Wenn eine Henne gluckig wird, verändert sich ihr Verhalten deutlich. Statt weiterhin Eier zu legen und danach ihren gewöhnlichen Tagesablauf fortzusetzen, beginnt sie, sich auf ihre Eier zu setzen – und zwar mit einem ganz bestimmten Ziel: die Brut. Die Glucke will all ihre Eier ausbrüten, um später gesunde Küken zu haben.
Damit die Entwicklung im Ei überhaupt möglich ist, muss es stets warm bleiben. Deshalb kuschelt sich die Henne eng auf den Nesthaufen, deckt die Eier mit ihrem Körper ab und wärmt sie mit ihrer natürlichen Körperwärme. Sie verlässt das Nest nur ganz kurz, um zu fressen, zu trinken oder sich zu erleichtern – und kehrt sofort zurück.
Ein sicheres Zeichen dafür, dass eine Henne wirklich gluckig ist, ist, wenn sie die Eier unter sich schiebt oder sogar rollt, um sie besonders gut zu schützen. Manchmal gackert sie leise oder zeigt sogar etwas Aggressivität gegenüber anderen Hühnern oder Menschen, die ihrem Nest zu nahekommen. Das ist kein schlechter Charakter – es zeigt vielmehr, wie stark der Bruttrieb in ihr ist.
Bei Horst Stengel & Sohn weiß man seit Generationen, wie wichtig solche natürlichen Instinkte bei Hühnern sind – nicht nur für die Zucht, sondern auch für das Verständnis artgerechter Haltung. Die Glucke tut genau das, wozu sie von der Natur bestimmt wurde: mit Geduld, Wärme und Instinkt neue Leben heranziehen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.