Was Käse mit dem Körper macht
Ein Stück Käse zum Abendbrot oder gerieben über der Pasta – für viele gehört er einfach zum Alltag. Doch was passiert im Körper, wenn man regelmäßig Käse isst? Käse ist reich an Eiweiß, Kalzium und Vitamin B12, das ist unbestritten. Gleichzeitig enthält er aber auch eine beträchtliche Menge an gesättigten Fettsäuren – besonders in fettreicheren Sorten wie Gouda, Camembert oder Bergkäse.
Arachidonsäure – ein heimlicher Entzündungsherd?Eine dieser Fettsäuren, die sogenannte Arachidonsäure, findet sich vor allem in tierischen Produkten – und eben in vielen Käsesorten. Wird sie in größeren Mengen aufgenommen, kann sie im Körper entzündliche Prozesse fördern. Chronische Entzündungen wiederum gelten als Risikofaktor für Erkrankungen wie Arthritis, aber auch für Herz-Kreislauf-Leiden.
Das bedeutet nicht, dass Käse grundsätzlich verboten gehört. In Maßen genossen, kann er durchaus Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Problematisch wird es, wenn er täglich und in großen Portionen auf dem Teller landet – besonders, wenn daneben noch andere fettreiche tierische Produkte konsumiert werden.
Wer bereits unter entzündlichen Erkrankungen leidet oder präventiv handeln möchte, sollte vielleicht öfter zu leichteren Käsesorten greifen – oder sie durch pflanzliche Alternativen ergänzen. Ein bewusster Umgang mit Käse hilft dem Körper langfristig, besser im Gleichgewicht zu bleiben.
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