Arbeiten als Rentner: Das sollten Sie wissen

Wenn Sie in Rente sind und trotzdem weiterarbeiten möchten, gibt es einiges zu beachten – besonders, was Ihre Einkünfte betrifft. Wichtigste Regel: Die sogenannte Hinzuverdienstgrenze liegt derzeit bei 6.300 Euro im Jahr. Verdienen Sie nicht mehr als diesen Betrag, bleibt Ihre Rente unverändert. Doch was passiert, wenn Sie mehr verdienen?

Alles, was Sie über diese Grenze hinaus hinzuverdienen, wird nicht einfach so angerechnet. Tatsächlich wird davon 40 Prozent von Ihrer monatlichen Rente abgezogen. Das kann sich schnell summieren, besonders wenn Sie regelmäßig mehr arbeiten. Deshalb lohnt es sich, im Voraus zu prüfen, ob sich ein Nebenjob oder eine Teilzeitstelle wirklich rechnet – vor allem, wenn Sie langfristig planen.

Zusätzlich zur Jahresgrenze gibt es noch den Hinzuverdienstdeckel. Der orientiert sich an Ihrem bisher höchsten Einkommen in den 15 Jahren vor Beginn der Erwerbsminderung. Überschreiten Sie diesen Deckel, kann die Rente stärker gekürzt werden – unabhängig von der 6.300-Euro-Regel. Das betrifft vor allem Menschen, die vor der Rente gut verdient haben und nun eine ähnliche Tätigkeit ausüben wollen.

Die Regelungen können je nach Art der Rente (Altersrente, Erwerbsminderungsrente etc.) leicht variieren. Am sichersten ist es daher, bei der Deutschen Rentenversicherung direkt nachzufragen oder einen individuellen Beratungstermin wahrzunehmen. So vermeiden Sie böse Überraschungen und können beruhigt weiterarbeiten – oder einfach nur gelegentlich helfen, ohne finanzielle Einbußen zu riskieren.

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