Was muss auf Lebensmitteln deklariert werden?

Wenn Sie fertig abgepackte Lebensmittel kaufen, finden Sie auf der Verpackung wichtige Informationen, die für Ihre Gesundheit und Entscheidung beim Einkauf relevant sind. Diese Angaben sind gesetzlich vorgeschrieben und sollen Transparenz schaffen.

Die wichtigsten Pflichtangaben sind:
  • Bezeichnung des Lebensmittels: Damit wissen Sie genau, was Sie kaufen – ob Schokolade, Müsliriegel oder Tiefkühlpizza.
  • Liste der Zutaten: Alle Inhaltsstoffe müssen in absteigender Reihenfolge aufgeführt sein. Dazu gehören auch Zusatzstoffe wie Farbstoffe oder Konservierungsmittel.
  • Allergene: Besonders wichtig für empfindliche Personen. Allergene wie Nüsse, Milch, Gluten oder Soja müssen besonders hervorgehoben werden – oft durch Fettdruck oder Farbe.
  • Menge bestimmter Zutaten: Wenn ein bestimmter Inhaltsstoff besonders hervorgehoben wird (z. B. „mit 50 % echten Erdbeeren“), muss dessen genauer Anteil angegeben werden.
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: „Verbrauchen bis“ oder „Mindestens haltbar bis“ – das Datum sagt Ihnen, wie lange das Produkt sicher genossen werden kann.

Diese Regelungen gelten europaweit und sollen Verbraucher schützen. Besonders Allergiker profitieren von der klaren Kennzeichnung. Doch auch für alle anderen ist es hilfreich zu wissen, was wirklich im Essen steckt.

Weitere Informationen zu Kennzeichnungspflichten und Ausnahmen finden Sie hier.

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