Was nach einer Wurmkur beim Pferd beachtet werden sollte
Nach einer Entwurmung ist besondere Vorsicht gefragt – besonders in den ersten drei Tagen. Obwohl das Medikament die Würmer im Körper des Pferdes abtötet, werden in den Stunden danach oft noch viele Wurmeier mit dem Kot ausgeschieden. Das bedeutet: Die Umgebung kann schnell wieder mit Eiern kontaminiert werden, was ein hohes Risiko für einen erneuten Befall birgt – vor allem auf der Weide oder im Stall.
Um dies zu vermeiden, sollten Pferde nach der Wurmkur mindestens zwei bis drei Tage lang nicht auf die Gemeinschaftsweide. Stattdessen ist es ratsam, das Tier zunächst in einer sauberen Box unterzubringen. Gleichzeitig sollte die Box gründlich ausgeräumt und gereinigt werden, idealerweise mit vollständigem Wechsel der Einstreu. So wird verhindert, dass sich Eier in der Nähe verteilen.
Auf der Weide wiederum ist es wichtig, den Kot regelmäßig zu entfernen – auch außerhalb der Entwurmungszeit. Doch gerade nach einer Behandlung zahlt sich sorgfältiges Abäpfeln besonders aus. Ein sauber gehaltener Auslauf senkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Pferd frische Wurmeier aufnimmt und sich erneut infiziert.
Zudem sollte man die Entwurmung nicht planlos durchführen, sondern idealerweise im Rhythmus einer gezielten Strategie mit Kotuntersuchungen und Rücksprache zum Tierarzt. So vermeidet man nicht nur unnötige Behandlungen, sondern schützt auch langfristig die Gesundheit des Pferdes.
Die Regel ist einfach: Nach der Wurmkur – Stall sauber, Weide gepflegt, Pferd geschont. So bleibt die Wirkung der Entwurmung bestehen und das Tier gesund.
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