Kurz gesagt

Erreicht die Luft den Taupunkt, kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit an kalten Oberflächen wie Fenstern und Wänden. Das kann Beschlag, Feuchtflecken und Schimmelbildung zur Folge haben.

Das Wichtigste

  • Taupunkt ist der Punkt, an dem Luftfeuchtigkeit zu Kondenswasser wird.
  • Kalte Oberflächen sind besonders anfällig für Kondensation.
  • Regelmäßiges Stoßlüften reduziert das Risiko.
  • Schimmel entsteht bei anhaltender Feuchtigkeit.
  • Wärmere Luft hält mehr Feuchtigkeit als kalte.

Erreicht die Luft den Taupunkt, kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit an kalten Oberflächen wie Fenstern, Wänden und Fliesen. Das führt zu Beschlag, feuchten Flecken und kann Schimmel begünstigen.

Wie entsteht Kondensation?

Warme Luft trägt mehr Wasserdampf. Bei sinkender Temperatur kühlt die Luft ab und kann weniger Dampf aufnehmen. Der überschüssige Dampf wandert an kälteren Oberflächen ab und bildet Tröpfchen.

Was kann man dagegen tun?

Stoßlüften nach Duschen, Kochen oder Waschen entfernt feuchte Luft schnell. Ein Hygrometer hilft, die Luftfeuchtigkeit zu überwachen. Ideale Werte liegen bei 40 %–60 % bei 20 °C.

Häufige Fragen

Wie kann ich den Taupunkt in meinem Haus messen?

Mit einem Hygrometer kann man die relative Luftfeuchtigkeit bestimmen. Kombiniert mit der Raumtemperatur lässt sich der Taupunkt berechnen oder abschätzen.

Wann ist Schimmel am wahrscheinlichsten?

Schimmel wächst, wenn die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 60 % liegt und die Luft nicht gut zirkuliert. Besonders in schlecht belüfteten Räumen tritt er häufig auf.

Kann man den Taupunkt einfach senken?

Durch Erhöhen der Lufttemperatur oder Durchlüften senkt man die relative Feuchtigkeit, wodurch der Taupunkt steigt und Kondensation verhindert wird.

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