Warum die Temperatur beim Lackieren entscheidend ist

Beim Streichen von Metall, Holz oder anderen Oberflächen spielt die Umgebungstemperatur eine entscheidende Rolle – besonders im Übergang von Frühjahr zu Herbst. Viele machen den Fehler, bei zu niedrigen Temperaturen zu lackieren, ohne zu wissen, welche Folgen das hat.

Unter 10 Grad Celsius wird es problematisch, vor allem bei Acryllacken. Obwohl es tagsüber noch angenehm warm wirken mag, kann es nachts schnell unter diese Marke sinken. Und genau dann gerät das Lackergebnis in Gefahr. Wird es zu kalt, kann die Farbe keinen stabilen Film bilden. Die Folge: Der Lack trocknet ungleichmäßig, reißt oder bricht innerhalb kurzer Zeit komplett ab. Schon ein leichter Hammerschlag kann ausreichen, um größere Stücke abplatzen zu lassen.

Das gilt auch für bewährte Produkte wie HAMMERITE. Auch hier empfiehlt der Hersteller eine Verarbeitungstemperatur von mindestens 10 °C – besser sind sogar 15 °C. Dazu kommt die relative Luftfeuchtigkeit: Ideal liegt sie unter 80 Prozent, damit die Farbe richtig binden kann.

Tipp: Planen Sie Ihre Lackarbeiten also stets mit Blick auf die Vorhersage über mehrere Tage. Nicht nur die Tages-, sondern auch die Nachttemperaturen müssen stabil über der empfohlenen Grenze liegen. Ein gutes Thermometer und etwas Geduld sind deshalb unverzichtbar, wenn das Ergebnis dauerhaft und wetterfest sein soll.

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