Ernährung bei einer Cortisontherapie: Darauf sollten Sie achten

Die Einnahme von Cortison kann bei vielen Entzündungen und Erkrankungen eine enorme Hilfe sein. Das Medikament beeinflusst jedoch den Stoffwechsel und den Wasserhaushalt des Körpers. Um Nebenwirkungen wie Bluthochdruck oder Wassereinlagerungen (Ödeme) zu vermeiden, spielt die richtige Wortwahl auf dem Teller eine entscheidende Rolle.

Ein zentraler Punkt während der Therapie ist das Einschränken von Salz. Cortison sorgt dafür, dass die Nieren weniger Natrium ausscheiden, was wiederum dazu führt, dass der Körper vermehrt Wasser speichert. Vermeiden Sie daher nach Möglichkeit das Nachsalzen beim Kochen und verzichten Sie auf stark verarbeitete Produkte. Typische Fallen sind Fertiggerichte, Knabberzeug wie Chips oder Salznüsse sowie Fertigbrühen und Würzmischungen.

Neben der Reduzierung von Kochsalz empfiehlt es sich, den Zuckerkonsum zu drosseln, da Cortison den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen kann. Setzen Sie stattdessen auf frische Lebensmittel, mageres Eiweiß und kaliumreiche Nahrungsmittel wie Bananen oder Trockenobst, die den Elektrolythaushalt positiv unterstützen. Wer diese einfachen Regeln beachtet, entlastet seinen Körper spürbar und unterstützt den Heilungsprozess optimal.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen