Was tun bei einer Glutamat-Unverträglichkeit?
Wenn nach dem Verzehr von Fertiggerichten, Knabberzeug oder Restaurantbesuchen plötzlich Symptome wie Kopfschmerzen, Hautrötungen, Herzklopfen oder ein Druckgefühl im Kopf auftreten, vermuten viele Betroffene eine Empfindlichkeit gegenüber dem bekannten Geschmacksverstärker. Doch wie geht man bei einem solchen Verdacht am besten vor?
Der erste Schritt im Alltag besteht meist im Prinzip „Weglassen und abwarten“. Wer verdächtige Lebensmittel konsequent meidet und ein Ernährungstagebuch führt, kann schnell feststellen, ob sich die Beschwerden bessern. Dabei lohnt es sich, vermehrt auf frische, unverarbeitete Zutaten zu setzen und mit natürlichen Kräutern zu würzen.
Soll der Verdacht jedoch medizinisch abgesichert werden, ist Vorsicht geboten: Ein gezielter Provokationstest darf niemals eigenmächtig zu Hause durchgeführt werden. Um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, sollte ein solcher Test stets in enger Absprache mit einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft stattfinden. Im Idealfall erfolgt die kontrollierte Zufuhr unter ärztlicher Aufsicht während eines stationären Klinikaufenthalts, damit im Falle einer starken körperlichen Reaktion sofort fachgerecht gehandelt werden kann.
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